Presse
10.11.2009, 22:42 Uhr | WZ
Noch weitere Untersuchungen
Benefelder beschweren sich über zu viel Kalk im neuen Trinkwasser
Seit einigen Monaten fließt aus den Wasserhähnen in den Benefelder Haushalten „anderes Wasser“. Weil das Benefelder Wasserwerk stillgelegt ist, hat der für die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde Bomlitz zuständige Wasserversorgungsverband Landkreis Fallingbostel (WVF) eine neue „Quelle“ erschlossen und kauft das Wasser in Rotenburg ein.

Während die Umstellung für Bomlitz selbst wie auch schon vorher für Dorfmark völlig problemlos verlief, gibt es in Benefeld Probleme. Einige Bürger haben inzwischen die Politik eingeschaltet, weil sie über massive Kalkablagerungen und sogar defekte Anlagen durch das neue Wasser klagen.

Benefeld. Eine mögliche Ursache für die jetzt vorliegenden Beschwerden können aus Sicht von Martin Hack im Alter und dem damit verbundenen Zustand der Wasserleitungen und Hausanschlüsse in Benefeld liegen. „Heute sind Druckminderer und auch Trinkwasserfilter bei neueren Installationen Standard. in Benefeld haben wir es teilweise mit sehr antiquierten Anschlüssen zu tun“, so Hack. Die Techniker vermuten, dass sich durch die Umstellung der Wasserbelieferung möglicherweise in den alten Leitungen Ablagerungen gelöst haben können.

Einen wichtigen Hinweis hat der WVF den Haushalten in Benefeld bereits gegeben, der auch für alle anderen Abnehmer des Rotenburger Wassers gilt: Die Temperatur zu Warmwasseraufbereitung sollte nicht über 60 Grad liegen. Das spare nicht nur Energiekosten,. sondern sorgt nach WVF-Angaben auch dafür, dass die sogenannten „Kalkausfällungen“ reduziert werden.

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