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14.11.2009, 22:44 Uhr | PJ
Kalkgehalt des Bomlitzer Trinkwassers
Ergänzungen zum Bericht in der WZ vom 10.11.2009

Dem in der WZ unter der Überschrift „Noch weitere Untersuchungen – Benefelder beschweren sich über zu viel Kalk im neuen Trinkwasser“ erschienenen Artikel zufolge gibt es Proteste darüber (angeblich nur) aus Benefeld,  dass das Wasser zu kalkhaltig sei. Der Verbandsgeschäftsführer des zuständigen Wasserversorgungsverbandes Landkreis Fallingbostel (WVF), Herr Dipl.-Ing. Martin Hack, war am 21. Okt. 2009 einer Einladung der CDU-Fraktion im Bomlitzer Gemeinderat ins Schützenhaus nach Borg gefolgt.  

Benefeld/Borg/Jarlingen -

Thema war der zum Teil extrem hohe Kalkgehalt des Trinkwassers in Bomlitz, dabei ging es nicht ausschließlich um Benefeld! Ich selbst war bei dieser Veranstaltung anwesend.

 

Herr Hack räumte damals selbst ein, dass das Trinkwasser in Bomlitz und seinen Ortsteilen kalkhaltiger als in der Vergangenheit sei. Entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung würde jetzt nachgegangen werden. Es sei ein unabhängiges Institut damit beauftragt worden, Wasserproben zu entnehmen und zu analysieren.

 

Seit dem Jahre 2007 würde Bomlitz und seit diesem Jahr auch Benefeld mit Wasser aus Rotenburg versorgt, alle bekämen dennoch das gleiche Wasser, so Hack. Die Ausfällungen, d.h. der z. T. hohe Kalkgehalt, könne möglicherweise aus vorhandenen Ablagerungen in den teilweise 35 Jahre alten Bomlitzer Leitungen stammen. Das jetzt anders zusammengesetzte Wasser könne Lösungsprozesse in den alten  Rohren  in  Gang  gesetzt  haben,  auch  geringere  Fließgeschwindigkeiten des Wassers könnten zu erhöhten Kalkkonzentrationen führen.

 

Herr Hack selbst ermunterte  die  Anwesenden,  Abnehmer mit hohem Kalkgehalt im Trinkwasser namentlich zu nennen, damit vor Ort Wasserproben genommen werden können. Alle betroffenen Bomlitzer Bürgerinnen und Bürger – nicht nur die Benefelder – könnten sich ab sofort an den Wasserversorgungsverband wenden, entweder unter der E-Mail-Adresse  info@swbt.de oder tel. 05161/6001-7110.   

 

Der Wasserversorgungsverband würde dann in einzelnen Haushaltungen vor und hinter der Wasseruhr Proben ziehen. Bis Ende des Jahres lägen die Ergebnisse dann vor, so Hack, und dort, wo Extrema festgestellt wurden, würde man an die Öffentlichkeit gehen und erforderliche Änderungen vornehmen. Auch Rohrschnitte seien durchaus denkbar.

 

Ich rate allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in Bomlitz und allen Ortsteilen, vom Angebot des Wasserversorgungsverbandes Gebrauch zu machen, denn nur so lässt sich ein zu hoher Kalkgehalt im Trinkwasser feststellen und möglicherweise auch nachhaltig beseitigen. 

 

Nähere Informationen über den zum Teil sehr hohen Kalkgehalt des Trinkwassers und eine von ihm hierzu initiierte Unterschriftensammlung, die auch für Bomlitz und natürlich alle Ortsteile angedacht ist, erhalten Interessierte bei Herrn Otto Baars-Hibbe in Ahrsen oder auch über mich. 

Peter Jahnke
Ahornstraße 3
29699 Bomlitz

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